Ars Electronica Festival on a Budget

Dieser Guide zum Ars Electronica Festival richtet sich an alle, die sich heuer keinen Festival-Pass checken konnten oder denen die 140,- € ( 95,- € für Studierende) zu viel sind. Es gibt trotzdem genug zu sehen und wenn mans geschickt anstellt kommt man sogar ganz ohne Kohle durch.


#1 Ausstellungen
Zu Vernissagen gehen und so den Eintritt für die Ausstellung sparen

Bei Eröffnungen wird üblicherweise kein Ticket benötigt, deshalb ist es ratsam die Gunst der Stunde zu nutzen und sich im Zuge der Vernissage die Ausstellung anzuschauen. Zusätzlich gibt´s auch meistens eine interessante Einführung und oft Zusatzprogramm wie Performances und, und, und … die wichtigsten Vernissagen im Überblick:

Für die Hauptausstellung am Instawalk teilnehmen und sich die Ausstellung in der POSTCITY als „Fotochallenge“ anschauen

  • Donnerstag, 6. September: Start des InstaWalks um 16:00 Uhr am Bahnhofsplatz. Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Grundsätzlich gratis sind folgende Ausstellungen im Haupt- und Sideprogramm:

  • Alle Ausstellungen im Erdgeschoß der Postcity ausgenommen den Kellern und dem Rooftop. Hier kann aber vor Ort ein Tagesticket light gekauft werden, das kostet nur 9,- €
  • Die Campusausstellung „Taking Care“ mit 20 Projekten internationaler Mitglieder des Research-Networks HEXAGRAM. Diese findet in der Kunstuniversität (Hauptplatz), im Atelierhaus Salzamt und im Ars Electronica Center – Deep Space 8K statt.
  • Das Animation Festival 2018 im Moviemento zeigt täglich das gesamte Programm bei freiem Eintritt!
  • Electronic Theatre zeigt preisgekrönte Animationen im Moviemento oder bei Schönwetter am Freideck
  • Der Side-Ausstellung „Sequence“ in der Initiative.Raumschiff mit einer Videoinstallation von Anja Malec
  • Der Side – Event STWST48x4 SLEEP – 48 hours Art as Sleep in der Stadtwerkstatt

#2 Vorträge / Symposien / Führungen

Was viele gar nicht so wissen – das Festival ist auch der Rahmen für zahlreiche Vorträge, Workshops, Führungen und Symposien von exzellenten Vortragenden, die man sonst nicht so leicht trifft. Beim Hauptprogramm gilt zwar Zutritt nur mit Pass, dennoch gibt es spannende Events die kostenlos zugänglich sind.

Kostenlose Führung durch die Ausstellung „Please Recharge: Interface Cultures at Ars Electronica 2018“
9. September 2018, 13.00 bis 14.30 Uhr

Expert Tour: Sonic Saturday: Medienkünstlerin und Komponistin Se-Lien Chuang (AT/TW) und Professor Andreas Weixler (AT) geben spannende Einblicke in das Sonic Lab & Computer Music Studio (CMS) der Anton Bruckner Privatuniversität.
Sa 8. September 2018, 15:00 – 15:45

Fuckup Night Special – 3 Vortragende erzählen ihre persönliche Geschichte des beruflichen Scheiterns
Do 6. September 2018, 19:00 – 20:30

#3 Party / Konzerte

Mittlerweile schon legendär, die offiziellen Nightlines, aber auch die Side-Events in den Kultureinrichtungen im Rahmen des Festivals. Viele davon sind gratis – hier ein Überblick aller kostenlosen Events:

Donnerstag, 6. SeptemberOpening in der POSTCITY ab 20:00 Uhr
Tipp: Dosenbier selbst mitbringen spart Zeit, Geld und Nerven

Freitag, 7. SeptemberSTWST 48×4 – Clubnight ab 19:30 Uhr in der Stadtwerkstatt

Samstag, 8. September – STWST 48×4 – Clubnight ab 19:30 Uhr in der Stadtwerkstatt
Samstag, 8. September – Konzert von Leyya in der Sandburg ab 21:00 Uhr
Samstag, 8. September   – 0FF8N0FF II – Concerts um 19:00 Uhr im memphismemphis in Kollaboration mit Tresor Linz (begrenzte Teilnehmerzahl, bitte pünktlich kommen)
Samstag, 8. SeptemberOK Nacht  ab 22:0 Uhr  am Mediendeck + Solaris

Ansonsten hat die ehemalige Reuse aktuell REOUZERI (unterhalb der Stadtwerkstatt) während des Festivals geöffnet und ist in den letzten Jahren immer ein sehr, sehr nettes Platzerl gewesen. Also auch dort lohnt es sich mal vorbeizuschauen.

Alle Infos auch auf der ofiziellen Festival-Website und auf der FB Seite findet ihr dieses Jahr auch gut aufbereitetes Infomaterial nach Interessensgebieten – sehr informativ.

❤ Ich wünsche ein fabelhaftes Festival und CU somewhere around ❤


Bei den aufgeführten Veranstaltungen handelt es sich um eine kuratierte Auswahl und wir erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Mit ausgewählten PartnerInnen arbeiten wir auch in Form von bezahlten Kooperationen zusammen, diese sind aber immer mit * (bezahlte Kooperation) gekennzeichnet.